„Das zentrale Problem der Architektur ist der Raum, der den Menschen an Leib und Seele gesund erhält.“

Justus Dahinden, Architekt

VORAUSSETZUNGEN:

Interesse an Holz und Handwerk, Gestaltung und Technik, Entwurf und Planung,

grafische Fähigkeiten bzw. eine gute bildnerische Vorbildung

Zusätzlich zu den allgemeinen Aufnahmevoraussetzungen ist ein Motivationsschreiben mit Bekanntgabe des Ausbildungsschwerpunktes erforderlich!

AUSBILDUNG:

konstruktive Planung, Entwurf und Gestaltung, Tischlerhandwerk und Materialtechnologie,

Unternehmensführung und Allgemeinbildung

ABSCHLUSS:

Diplomprüfung mit Diplomarbeit, Universitätsreife (Aufbaulehrgang), äquivalent mit Tischlergesellenprüfung,

nach drei Jahren Berufspraxis Zertifizierung zum Ingenieur möglich (Infos unter www.ing-zertifizierung.at)

PRAKTIKUM:

mindestens acht Wochen in der unterrichtsfreien Zeit sind Pflicht

„Form follows function“

Louis Sullivan, Architekt

SEMESTERAUFTEILUNG AUFBAULEHRGANG BZW. KOLLEG:

Aufbaulehrgang: ………………..dauer 5 Semester (Startet im Sommersemester!)

Kolleg: ………………………………….dauer 4 Semester (Startet im Wintersemester!)

Das Kolleg bzw. der Aufbaulehrgang wird in einer Tagesform angeboten, d.h. der Unterricht findet in der Zeit zwischen 8.00 und 18.00 statt. Die einzelnen Semester entsprechen in Beginn, Ende, Ferienzeiten und Feiertagen den normalen Schulsemestern.

Es gibt keine Altersbeschränkung, sobald die entsprechenden Aufnahmevoraussetzungen erfüllt werden, steht der Aufbaulehrgang bzw. das Kolleg jeder Altersgruppe offen.

Ein StudentenheimCampus M ist vorhanden, nähere Informationen dazu unter www.campusm.at.

„Bunt ist meine Lieblingsfarbe.“

Walter Gropius, Architekt

BRANCHEN:

  • Architekturbüros
  • Baufirmen
  • Einrichtungs- und Designstudios
  • Innenausstatter
  • Tischlereibetriebe
  • Bautischlereibetriebe
  • holzverarbeitende Betriebe
  • Möbelindustrie
  • alle Gewerke den Innenausbau betreffend
 

TÄTIGKEITEN:

  • Entwurf
  • Konstruktion
  • Planung
  • Ausschreibung
  • Kalkulation
  • Fertigung und Montage
  • Kundenbetreuung
  • Projektleitung
  • Technischer Einkauf – Vertrieb

LEHRPLAN:

Stammodul INNENARCHITEKTUR:

Der Lehrplan beinhaltet ein Stammmodul, welches durch Wahlmodule lt. schulautonomer Schwerpunktsetzung ergänzt wird.

Entsprechende Stundentafeln befinden sich in der Rubrik Ausbildungsangebot.

Kolleg bzw. Aufbaulehrgang werden an unserer Abteilung wie folgt angeboten:

1./2. Semester

         Stammmodul Innenarchitektur

         +

         Gestaltung Wohnbereich – (4)

         +

         Gestaltung vertiefend (verpflichtend) – (2)

3./4. Semester

         Stammmodul Innenarchitektur

         +

         Bau- und Kunstformenlehre – (2)

         +

         Gestaltung Objektbereich – (3)

         +

         Darstellungstechnik Vertiefung – (2)

Freigegenstand:

         Historische Fertigung – (2)

Beschreibung der Wahlmodule

1. Semester

Gestalterische Grundlagen:

Entwurfslehre; gesetzliche Vorschriften und Regeln;

Gestaltungslehre (zB. Farbe und Licht, Materialität); Funktionen (zB. Zuordnung und Orientierung, Raum- und Einrichtungserfordernisse).

Entwurf und Umsetzung:

Raum und Objektgestaltung (Entwürfe und Präsentationen)

2. Semester

Gestalterische Grundlagen:

Entwurfslehre; gesetzliche Vorschriften und Regeln;

Gestaltungslehre (zB. Belichtung, Beleuchtung); Funktionen (zB. Zuordnung und Orientierung, Raum- und Einrichtungserfordernisse).

Entwurf und Umsetzung:

Raum und Objektgestaltung (Entwürfe und Präsentationen).

1.Semester

Entwurf und Umsetzung:

Materialien auswählen und damit Räume und Objekte für den Wohnbereich gestalten.

2.Semester

Entwurf und Umsetzung:

Entwürfe für Räume und Objekte unter den Aspekten Form, Funktion und Konstruktion konzipieren und dabei die Regeln der Gestaltungs- und Entwurfslehre anwenden.

Geeignete Materialien und Oberflächen gestaltungsrelevant auswählen und einsetzen.

Anfertigen von Entwürfen und Präsentationen zur Raum- und Objektgestaltung für den Wohnbereich.

 

3. Semester

Kulturelle Grundlagen:

Entwicklungsgeschichtliche Zusammenhänge und kulturelle Grundlagen von Gestaltungsaufgaben erfassen.

Auseinandersetzung mit stilrepresentativen Räumen und Objekten im kulturhistorischen Überblick.

4. Semester

Kulturelle Grundlagen:

Kulturhistorische Sachverhalte und Informationen bearbeiten, darstellen sowie Zusammenhänge erfassen.

Designgeschichte:

Projektbezogen ausgewählte, stilrepresentierende Räume und Objekte fokussiert auf Design.

3. Semester / 4. Semester

Gestalterische Grundlagen:

Entwurfslehre; gesetzliche Vorschriften und Regeln (z.B. Arbeitnehmerschutz, Bauordnung,..).

Gestaltungslehre (z.B. Farbe und Licht, Materialität); Funktionen (z.B. Zuordnung und Orientierung, Raum- und Einrichtungserfordernisse).

Entwurf und Umsetzung:

Entwürfe für Räume und Objekte unter den Aspekten Form, Funktion und Konstruktion konzipieren und präsentieren.

Regeln der Gestaltungs- und Entwurfslehre anwenden, sowie Materialien und Oberflächen gestaltungsrelevant auswählen und einsetzen.

3. Semester

Visuelle Präsentation:

Für eine Aufgabe entsprechende Visualisierungen mit malerischen Mitteln und entsprechenden Computerprogrammen erstellen.

 

4. Semester

Visualisierungstechniken, Formen visueller Präsentation.

1. Semester:

Handwerkliche Fertigkeiten:

Handwerkstätte:

Handhabung, Wartung und Instandhaltung der grundlegenden Werkzeuge für die Furnierbearbeitung sowie von Einrichtungen und Arbeitsbehelfen;

Fertigung von Furnierbildern.

Werkstätte für Oberflächenbehandlung:

Schleif- und Oberflächentechniken.

Einsatz von Werkzeugen und Maschinen:

Maschinenwerkstätte:

Bedienung, Wartung und Instandhaltung von Schleifmaschinen.

 

2. Semester:

Handwerkliche Fertigkeiten:

Möbelbauwerkstätte:

Fertigung von historischen Einzelobjekten.

Werkstätte für Oberflächenbehandlung:

Historische Techniken der Oberflächenbehandlung;

Herstellen von historischen Rezepturen für die Oberflächenbehandlung.

Einsatz von Werkzeugen und Maschinen:

Maschinenwerkstätte:

Bedienung, Wartung und Instandhaltung von Maschinen für den historischen Möbelbau.

Beschichtungswerkstätte:

Bedienung von Maschinen und Geräten für holzbasierende Werkstoffe.

Ausgehend von Fertigungszeichnungen Produkte des Fachgebietes herstellen und die Qualität beurteilen.

Bilder:

Herstellen von Furnierbildern (zB: Marketerie), Laubsägeintarsien (zB: Schmuckkassette), Oberflächentechniken (zB: Politieren)

PROJEKTE

von Schülerinnen und Schülern

HTL-Mödling, Abt.: Innenarchitektur, Raum- und Objektgestaltung

Technikerstraße 1-5,

2340 Mödling

 

02236 - 408 7000